Die verliebte Nachtigall – französische und englische Barockmusik für Blockflöten und Viola da Gamba
Kurzbeschreibung Aus 3 Teilen bestehende Veranstaltung mit Carl Franke (Weimar/Hannover) - Blockflöten und Lea Alfaenger (Leipzig) - Viola da Gamba Teil 1: Konzert in der Depekolker Feldsteinkirche Teil 2: Angeleitete barocke höfische Tänze in Depekolk Nr. 6 (Hof neben der Kirche
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Time
08 Aug 2026 18:00 to 08 Aug 2026 20:00
Venue
Die verliebte Nachtigall – französische und englische Barockmusik für Blockflöten und Viola da Gamba, Deutschland
Deutschland, Germany
Publisher
Admin Admin
engaged in sports
Public calendars carrying this event
Duration
2 hours
Source details
- Original event
- http://wirksam-altmark.de
- Import status
- Regional Scan
- Source kind
- Native
- Updated
- 1 day ago
- Public calendars
- Deutscher Toursimusverband
Kurzbeschreibung Aus 3 Teilen bestehende Veranstaltung mit Carl Franke (Weimar/Hannover) - Blockflöten und Lea Alfaenger (Leipzig) - Viola da Gamba Teil 1: Konzert in der Depekolker Feldsteinkirche Teil 2: Angeleitete barocke höfische Tänze in Depekolk Nr. 6 (Hof neben der Kirche) Teil 3: Suppe, Getränke, Gespräch mit den Musizierenden Beschreibung Unser Verein wirksam e.V. möchte in diesem Jahr wieder die kleine Feldsteinkirche des Ortes nutzen, um ein Konzert mit dem Titel „Die verliebte Nachtigall – französische Barockmusik für Blockflöte und Viola da Gamba“ zu veranstalten. Musik vom Hofe des Sonnenkönigs soll in einer altmärkischen Dorfkirche erklingen – im 17. Jh. undenkbar, heute auch nicht unbedingt üblich, und deshalb versuchen wir es einfach. Von den Musizierenden Carl Franke (Weimar/Hannover) – Blockflöten und Lea Alfaenger (Leipzig) - Viola da Gamba wird ein Programm barocker französicher Musik aufgeführt, in dem die Suite als die Musikform der höfischen Tänze einen zentralen Platz erhält. Den Gedanken des gemeinsamen Tanzes wollen wir aufgreifen und im zweiten Teil der Veranstaltung auf dem neben der Kirche gelegenen Hof umsetzen. Die Besucher und Besucherinnen sind herzlich eingeladen die historischen Tänze unter Anleitung der Musizierenden gemeinsam zu tanzen. Für Getränke und einen kleinen Imbiss wird dann gesorgt sein. Und natürlich wollen wir damit auch einen Raum kreieren, in dem Veranstalter, Gäste und KünstlerInnen miteinander in Austausch und Kontakt kommen. Der Konzertbesuch soll mehr sein als Musik hören, sondern über die Erfahrung des Tanzens und den Gesprächen zu einem ganzheitlicheren Erlebnis werden - „Die französische Suite – ja, die habe ich mal in Depekolk erlebt“. Zur Musik: In der Zeit des Barocks hatte der Hof von Versailles einen enormen Einfluss auf ganz Europa – nicht nur politisch, sondern auch in Kunst und Kultur. Besonders durch die königlichen Akademien unter dem Sonnenkönig Ludwig XIV. entwickelte sich ein strenger französischer Nationalstil. Dieser unterscheidet sich deutlich vom italienischen Stil der Zeit. Während in Italien freie Diminutionen und virtuose Verzierungen das musikalische Spiel prägten, existierte in Frankreich ein regelrechter Katalog an „wesentlichen Manieren“ – kleinen, genau definierten Verzierungen, die in die Musik eingeflochten werden. Geprägt durch die große Tanzleidenschaft des französischen Monarchen entwickelte sich außerdem die Suite zu einer eigenständigen rein instrumentalen Form. Was zunächst als Zusammenstellung beliebter Tanzsätze begann, führte schließlich zu den komplexen Englischen und Französischen Suiten für Cembalo von Johann Sebastian Bach. Charakteristisch für die französische Musik ist dabei weniger eine große Menge schneller Noten, sondern vielmehr ein fein abgestimmtes Spiel der Affekte, das weniger auf äußeren Eindruck als auf die Ansprache der Gefühlswelt abzielt. Ein besonderes Motiv des Programms ist die Nachtigall. Im Barock galt sie als Sinnbild der Liebe und wurde sowohl in Gesängen als auch in Instrumentalwerken vielfach dargestellt. Gerade die Blockflöte eignete sich besonders für die Nachahmung von Vogelstimmen. Zwischen den gemeinsamen Werken erklingt deshalb Musik aus einer historischen Sammlung, die einst sogar dazu gedacht war, Singvögeln neue Melodien beizubringen. Parkplatzinformationen im Dorf, bitte immer nur auf einer Strassenseite parken (landwirtschaftlicher Verkehr) Preise Eintritt 12€, ermäßigt 8€ Getränke/Speisen gegen Spende Kategorie Klassik Weitere Termine: 08.08.2026 18:00 Quelle: Deutscher Tourismusverband / DZT Knowledge Graph Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de